... und die Wörter sind gefallen ...

Dienstag, 29. Januar 2013

Sprachliche und bildliche Winter-Photographie


Vergolten ist des Himmels Lust
Die Erde trägt die Zeit.
- Im Gehen verweilst du, -
Vorm Feuer deiner Brust
weil es draußen schneit.
Begraben unter weißer Last
der Gedanke sich befreit.
Vergebens ist der Drang zur Hast,
die Enge wird so weit.

Vergeblich ist die Nennung
der Angst nach der Trennung.

Das Schwert ist gefallen,
nur noch der Schnee dämpft dessen Hallen.

Das weiße Gewand
wurd‘ von oben entsandt.

Die Stille Küsst denn Augenblick.

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Die Stille Küsst denn Augenblick.

Das weiße Gewand
wurd‘ von oben entsandt.

Das Schwert ist gefallen,
nur noch der Schnee dämpft dessen Hallen.

Vergeblich ist die Nennung
der Angst nach der Trennung.

Vergebens ist der Drang zur Hast,
die Enge wird so weit.

Begraben unter weißer Last
der Gedanke sich befreit.

- Im Gehen verweilst du, -
Vorm Feuer deiner Brust
weil es draußen schneit.

Vergolten ist des Himmels Lust
Die Erde trägt die Zeit.


Montag, 28. Januar 2013

Meine Schande – Mein Schweigen – Mein Mut


Diese Zeilen sind gewidmet meiner Schwäche. Zu lange habe ich mich im Strom, so wie er, physikalisch betrachtet oder formuliert, nur fließen kann: abwärts mich (mit-)bewegt. Ich habe geschwiegen, zwar viel gedacht, aber geschwiegen! Das Denken bereue ich wenig, wenn dann nur aus Gründen des unbekümmert sein wollenden Egos und von dem bin ich doch kein großer Freund.

Was passiert also, wenn ich nicht mehr spreche, wenn ich nicht mehr sage, dass mich das stört, was passiert? So wie meist die Frage die Antwort beinhaltet, ist es auch hier so. Es passiert, es passiert mich und ich lasse es passieren. Der Täter und das Opfer passieren den Ort zu einer Zeit. Im passieren stecken Zeit und Ort. „Das passieren dieses BLAs ist nur zwischen BLA und BLA Uhr gestattet.“

Jetzt sage ich wieder! Das klingt jetzt in gewohnter Manier natürlich nicht konkret. Aber seit wann ist „natürlich“ auch von sich aus konkret. Es sei mir meine sprachliche Kurzgefasstheit doch verziehen. – Denn Mut ist wieder Mein geworden. Mut zu mir und den Menschen und umgekehrt. Dieser Mut erwärmt sich an all‘ den geistigen und sonstigen Kurzgefasstheiten da draußen. Die Faschisten*innen ziehen noch immer umher und können doch auch selbst wenig dafür. Darüber Schweigen trotzdem – NEIN! Und das ist nur eine der Vielgestalten der Unterdrückung, so wie selbst die Faschist*innen unterdrückt werden. Auf Twitter wär das jetzt schon zu lange und genau deswegen danke ich hiermit fürs lesen und zuhören und lasst uns zusehen, dass wir nicht mehr zusehen.

Von meinem Herz & Kopf, diese wenig(st)en(s) Zeilen...

Über mich

Mein Bild
Weltbewunderer, Sprachspieler, kritisch im Sinne von Frankfurt, Kinesiologe & Energetiker, Geboren in Salzburg, Wohnend in Wien, usw. Zu meiner Homepage: http://www.danielglennposch.info/