... und die Wörter sind gefallen ...

Dienstag, 20. März 2012

Ach Kinder! - Leben in der Gesellschaft lernen

Kinder im Volksschulalter haben eine zentrale Aufgabe, nämlich das Anpassen an die gegebene soziale Umwelt. Diese Umwelt setzt sich aus ihrer Familie, FreundInnen, Bekannten, SchulkollegInnen, LehrerInnen und vielen andern Menschen zusammen. Auffällig ist, dass sich Volkschulkinder in einer gedachten Umwelthierarchie sehr weit unten befinden. Das Anpassen geschieht auf mehreren Ebenen. Einerseits erlernen die Kinder rund um die Uhr Normen und Werte aus ihrer Umwelt. Dieses Erlernen kann auf verschiedenen positiven (z.B. im Spiel) oder negativen Arten (z.B. durch harte Sanktionierungen) geschehen. Ebenso übernehmen Kinder dieses Alters die Kultur ihres Umfeldes. Problematisch wird es hier bei Kindern aus Familien mit aktuellem Migrationshintergrund, da hier (mindestens) zwei kulturell unterschiedliche Welten aufeinander prallen.
Diese grob umrissenen Strukturen sind alle Teile einer größeren Funktion, welche mit Kultur-, Funktions- und Strukturerhaltung der Gesellschaft zu beschreiben sind. Für die Gesellschaft sind Kinder die Neuankömmlinge, welche sich erst anpassen müssen. Und so geschieht es, da sie biologisch, sozial und intellektuell noch weniger bemittelt sind als ihre älteren Mitmenschen. Das Kind wird in die Welt getrieben und erlernt brav die Kunststücke, welche ihm Anerkennung, Zuspruch und vor allem eines geben: Zugehörigkeit. Denn wer ist schon gern alleine? Und das mitten unter Menschen.

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Weltbewunderer, Sprachspieler, kritisch im Sinne von Frankfurt, Kinesiologe & Energetiker, Geboren in Salzburg, Wohnend in Wien, usw. Zu meiner Homepage: http://www.danielglennposch.info/