... und die Wörter sind gefallen ...

Dienstag, 31. Januar 2012

Reflexion zum "Was ist Dialektik"-Post


Im Folgenden reflektiere und erweitere ich die Gedanken vom 24.10.2011, ohne auf kleinere Fehler des bisherigen Inhalts einzugehen. Es erscheint mir wichtig auf die bestehenden Widersprüche innerhalb der Gesellschaft noch zu erwähnen, denn erst diese machen die Dialektik erst zu dem was sie ist, beziehungsweise überhaupt notwendig. Der Widerspruch an sich muss erst einmal erkannt und geistig bewältigt werden um zu einem Widerspruch für sich zu werden. In anderen Worten ist hier gemeint, dass ein sozialer Missstand / eine (strukturelle) Ungerechtigkeit erst entdeckt werden muss, um als eine Solche gesehen werden zu können. Danach erkenne ich ein Prinzip des Widerspruchs gegen/in sich, welches beinhaltet, dass durch das Erkennen die Bewegung, die Kraft gegen diesen Widerspruch gelenkt werden kann, dass die Möglichkeit besteht das Problem zu verändern. Ich deute hier daraufhin, dass ich mich mit vor allem mit dem Wort „gegen“ ebenso in einer polaren Ausdrucksweise befinde, welche jedoch (hier genauer beschrieben) bedeuten soll, dass sich schlussendlich der Wiederspruch aufheben kann. Die Dialektik hat auch wieder hier ihre Finger im Spiel, was den Gedanken eröffnet, dass sie nicht nur bei Begrifflichkeiten eine wichtige Rolle spielt, sonder auch die Realität/das Leben erfasst. Anknüpfung an das „Schwarz-Weiß/Bunt“-Beispiel: Die Menschheit neigt dazu Farben in Kategorien zu zwängen und übersieht dabei die Breite und die Tiefe des gesamten unerschöpflichen farblichen Spektrums. Die Menschen orientieren sich an den Polaritäten obwohl der runde Planet auf dem sie leben, sich in jede mögliche Richtung erstreckt. Genauso ist es auch mit den Gedankenstrukturen und -konstruktionen, in welche wir uns zwängen.

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Weltbewunderer, Sprachspieler, kritisch im Sinne von Frankfurt, Kinesiologe & Energetiker, Geboren in Salzburg, Wohnend in Wien, usw. Zu meiner Homepage: http://www.danielglennposch.info/